Lehrgang Fischerprüfung

Der nächste Vorbereitungslehrgang für die Fischerprüfung beginnt am 09. Oktober um 17 Uhr in unserem Vereinsheim.

Alle Termine und Informationen finden Sie unter Termine Lehrgang.

Mai 2016 - Freundschaftliches Treffen am Kruppsee

Bei strahlendem Sonnenschein und überraschenderweise bereits hochsommerlichen Temperaturen fand am 07.05.16 samstags das langersehnte gemeinsame Angeln beim ASV Kruppsee Rheinhausen statt. Hatte der Frühling sich bislang mit der Sonne zurück gehalten, zeigte sich diese an diesem Tag von ihrer besten Seite. Schon am frühen Morgen lautete der Dress-Code: kurze Hose und T-Shirt. Wer schlau war, dachte zudem noch an eine Kappe und/oder Sonnencreme, um im Laufe des Tages einen Sonnenbrand zu vermeiden.

Ankunft

Angekommen in Duisburg, wurde unser Verein, der mit Jugendlichen und Senioren angereist war, vom Bezirksvorsitzenden Jörg Weirauch freundlich begrüßt. Der war vor Ort, weil parallel zum Freundschaftstreffen der Vereine aus Duisburg und Witten der Rheinische Fischereiverband in Kooperation mit der Stadt Duisburg ebenfalls am Ufer des Kruppsees zum Bezirksjugendnachtangeln eingeladen hatte.

In der sogenannten CAN-Veranstaltung wurden Grundlagen zum Casting, Angeln und Naturschutz vermittelt – die Jugendabteilung des SFV-Witten war also an beiden Events beteiligt, während die Senioren ausschließlich mit den Damen und Herren am Austausch mit den Rheinhausern teilnahmen.

Ohne Stärkung geht nichts - Frühstück

Im offiziellen Begrüßungsteil übergaben die Repräsentanten beider Vereine gegenseitig Geschenke: der 1. Vorsitzende Volker Tauscher und die Jugendwartin, Frau Tauscher und unser Vorsitzender Udo Schulte hielten sich nicht zurück und eröffneten nach der Weitergabe der Präsente das Frühstück – und das konnte sich sehen lassen, denn der kleine Angelverein am idyllisch gelegenen Baggersee fuhr für die Gäste ordentlich auf: ein reichhaltiges und liebevoll zusammengestelltes Buffet, das sogar mit der englischen Variation aus Rührei, Bacon, Tomaten und Würstchen inselgemäßes „Breakfast“ aufwies, stillte den aufkeimenden Appetit aller Teilnehmer und förderte die Geselligkeit, bevor es ans Angeln beziehungsweise an das Alternativangebot ging.

Ortsgeschichte – eine Alternative zum Angeln

Denn auch daran hatten die Rheinhauser gedacht: es wollten nicht alle ans Wasser, und für die mitgereisten Damen und Herren gab es so eine Führung zu einem nahe gelegenen Gutshof und einem alten Schulgebäude in den Rheinauen eines älteren Duisburger Stadtteils. Besonders an der Lage ist die Ähnlichkeit mit den Halligen im Norden; die Auen bilden einen Teil des Rheinüberflutungsgebietes, und der Hof, der heute noch Eier, Milch und Geflügel produziert, ist von einem schützenden Wall umgeben. Ein sechseckiger Turm aus dem 18. Jahrhundert überragt den Hof und stellt eine auffällige Landmarke in diesem Bereich der Rheinlandschaft dar.

Angeln auf dem See

Schnell noch das letzte Brötchen geschmiert, Getränke eingepackt und die Ruten gegriffen, ging es nach dem Frühstück los auf die Boote, die am Steg direkt vor dem Vereinsheim auf die Jugendlichen und Erwachsenen warteten. Insbesondere für die jüngeren Teilnehmer war genau dies das Highlight: „Endlich können wir mal vom Boot aus angeln!“, strahlte einer aus deren Gruppe und teilte seine Begeisterung mit den restlichen Angelkollegen. Da im See Barsche und Hechte zu erwarten waren, schmückten überwiegend Kunstköder die Ruten.

Der Kruppsee bietet zudem noch völlig andere Bedingungen als ein Fließgewässer wie zum Beispiel die Ruhr: keine Strömung, Drift allenfalls durch den Wind, glasklares Wasser und damit eine enorme Sichttiefe.

Begleitet von Felix Schmidt, dem Jugendleiter, und anderen erwachsenen Vereinsmitgliedern, konnten vom Boot aus sämtliche Techniken des Spinnangelns eingesetzt werden: also wurde kräftig getwitched, gejerked, gefühlvoll das Dropshot-Fischen angewandt oder auch einfach ein Wobbler im Schlepp „eingeleiert“.

Da nicht alle sofort die begrenzten Bootsplätze ergattern konnten, angelten die Gäste im Wechsel auch eifrig vom Ufer aus.

Fänge

Unabhängig vom Platz, wurde an diesem sonnigen Maitag, überall erfolgreich Fisch gefangen. Die Jungangler lockten direkt am Steg einen ordentlichen Hecht an den Haken, ein sehr guter Barsch von 42 Zentimeter Länge sollte folgen. Das spornt natürlich an, und so warfen die Jugendlichen eifrig und scheinbar ohne müde zu werden, ein ums andere Mal alles aus, was die Köderboxen hergaben.

Die Senioren ließen sich nicht bitten, und netzten ebenfalls ein: mehrere Hechte verstanden es nicht, natürliche Beute von Ködern aus Gummi oder Hartplastik zu unterscheiden und fielen auf die Imitate herein.

Dass neben den Raubfischen sich auch noch andere größere Fische im Kruppsee tummeln, bewies ein Angler, der an einem der Uferplätze das klassische Grundangeln mit Wurm betrieb: zwei Störe, knapp unter einem Meter lang, befanden sich in seinem Kescher.

Zufriedene Teilnehmer

Am späten Nachmittag stand nach Kaffee und Kuchen und letzten Bootsfahrten für die meisten Vereinsmitglieder die Rückfahrt an. Einige schlummerten bereits nach einer halben Stunde Fahrt, andere unterhielten sich noch angeregt über den erlebnisreichen Tag. Spätestens am Wittener Vereinsheim angekommen, waren sich alle einig, einen tollen Ausflug erlebt zu haben.

„Schade, dass diesmal unser Verein recht schwach repräsentiert war“, sagte Udo Schulte danach, hatte jedoch eine plausible Erklärung dafür: „Die Feiertage haben ihren Anteil daran, fand doch dieser Austausch zwischen Himmelfahrt und dem folgenden Muttertag statt. Ich weiß von einigen, dass sie diese Zeit zu einem Kurzurlaub genutzt haben.“

Dennoch war er insgesamt sehr zufrieden: „In der Summe war es eine gelungene Aktion, solche Freundschaften wie zwischen uns und den Rheinhausern muss man pflegen. Wir freuen uns schon, demnächst die Duisburger wieder bei uns begrüßen zu dürfen.“

Die Bilder geben einige Eindrücke des Treffens wieder.

Bilder: Frank Schlaak und Felix Schmidt

Text: Frank Schlaak

Sommerfest 2016

Das sommerliche Fischerfest 2016 - ein Rückblick

Auf ein gut besuchtes Fischerfest kann der SFV Witten e. V. zurück blicken. Trotz der großen Konkurrenz durch andere Veranstaltungen längs der Ruhr wie das Zeltfestival Ruhr und das Jugendsommercamp des DRK fanden sich am Wochenende des 20. und 21. August viele Besucher auf dem Vereinsgelände in der Lake ein.

400 Gäste und Tombola

Dort wartete auf die knapp 400 Gäste eine gut bestückte Tombola, die von Karl Heinz Fröhlich und seiner Gattin liebevoll gestaltet, aufgebaut und durchgeführt wurde. Preise waren zum Beispiel handgefertigte Windmühlen und so manches Angelutensil, das u. a. vom Angelshop in Herbede gestiftet worden ist – erreichbar unter www.ash-angelshop.de.

Räuchern...

Eine Attraktion und Anziehungspunkt für viele war ohne Zweifel der Räucherofen: dort veredelten Helfer unter fachkundiger Anleitung von Dirk Völlmecke etliche Forellen zu goldfarbenen Delikatessen. 450 Salmoniden wanderten über den Tresen; sonntags konnte Udo Schulte, Vorsitzender des Vereins, schmunzelnd beobachten, welche Sogwirkung das Räuchern ausübte: „Der kalte und wohlriechende Rauch lockte auch einige Radfahrer auf das Vereinsgelände, die gerade sportlich auf dem Ruhrradwanderweg unterwegs waren.“ Somit wurden Interessierte „angelockt“, die neben dem Erwerb der kulinarischen Köstlichkeiten auch ein paar Fragen zum Angeln los wurden und Antworten erhielten.

Das reichte von „Wo kann ich solche Fische angeln?“ bis hin zu „Wie und wo kann ich einen Angelschein machen?“.

und Kuchen...

Wer es etwas süßer mochte, fand in den zahlreichen, selbst gebackenen und leckeren Kuchen der Damen des Vereins ein unwiderstehliches Angebot.

Ralf Gronemann, Geschäftsführer des SFV, spendete Blumen, die den dekorativen Rahmen des gelungenen Festes bildeten.

Helfende Hände

Viel Arbeit und großer Zeitaufwand für die fleißigen Helfer, oder? „Das stimmt“, so Udo Schulte, „sieht man jedoch, wie zufrieden unsere Gäste insgesamt sind, lohnt sich der Einsatz immer.“

Danke!

„Dafür danken wir allen, die sich mit Sachspenden und Unterstützung am Sommerfest beteiligt haben – das macht den Verein aus“, bilanziert zum Schluss Rolf Gronemann mit ein wenig Stolz.

Das Sommerfest 2017 kann kommen.

Sommerfest 2016

Text und Foto:

Frank Schlaak (Pressewart)

Vereinsinterne Regelungen

Neue Vereinsinterne Bestimmungen (Stand 14.01.2016)

Achtung:
Jeder Angler ist gesetzlich dazu verpflichtet, jeden gefangenen Aal einzeln zu dokumentieren und in den Fangbericht mit auf zu nehmen.
Insbesondere ist darauf zu beachten, dass jeder gefangene Wels dem Wasser entnommen werden muss.

Bitte beachtet die neue verlängerte Hechtschonzeit vom 15.02. - bis einschließlich 31.05. eines jeden Jahres.
 


Fangbegrenzungen
Es gelten pro Tag folgende Fangbegrenzungen: 
Karpfen
3 Stück
Schleie
1 Stück
Hecht
1 Stück
Zander
1 Stück
Bachforelle
2 Stück
  

 
Vereinsinterne Mindestmaße 
Der Angler muss die nachfolgenden Mindestmaße (von der Kopfspitze bis zum längsten Teil des Schwanzes gemessen) beachten.
 
Brasse
30 cm
Rotauge
18 cm
Döbel
25 cm
Rotfeder
18 cm
Barbe
50 cm
Bachforelle
30 cm
Barsch
25 cm
Zander
60 cm
Hecht
60 cm
 
 
 
Darüber hinaus gelten die gesetzlichen Schonmaße.
 

 
Schonzeiten
 
verlängerte Hechtschonzeit
15.02. - einschließlich 31.05. eines jeden Jahres
Nase (Wiederansiedlungsprojekt)
ganzjährig geschont
Während der Hechtschonzeit ist es strengstens untersagt mit Köderfischen oder künstlichen Raubfischködern jeglicher Größe zu fischen!
Darüber hinaus gelten für alle nicht genannten Fischarten die gesetzlichen Schonzeiten. 
 

 
Entnahmepflicht
Jeder gefangene Wels ist dem Wasser zu entnehmen.





Aktuelle Mitgliedsbeiträge

Aktuelle Beiträge für Vereinsmitglieder und Neumitglieder:

Der Jahresbeitrag für aktive Mitglieder beträgt 105,00 €.

Von passiven Mitgliedern wird ein Beitrag in Höhe von 52,50 € erhoben.

Der Beitrag von Ehepartnern beträgt 52,50 €.

Die Aufnahmegebühr für neue Mitglieder wurde reduziert und beträgt 100,00 €.

Der Jahresbeitrag für Fördernde Mitglieder beträgt 35,00 €, die Aufnahmegebühr für Fördernde Mitglieder beträgt 30,00 €.

Weiterhin müssen Vereinsmitglieder pro Jahr 6 Pflichtstunden leisten. Für nicht geleistete Pflichtstunden sind ersatzweise 15,00 €/Std. zu entrichten.

Die Besitzer eines Schlüssels für die Petri-Hütte in Gedern zahlen zur anteiligen Deckung der Energie- und Wasserkosten 15,00 €/Jahr.

Für verspätet eingereichte Fangberichte werden 10,00 € erhoben.

Die Bootsmiete für eine Woche beträgt 10,00 €, weiterhin werden 10,00 € Pfand erhoben.

 

Aktuelle Beiträge für Mitglieder der Jugendgruppe:

Jugendliche bis 14 Jahren/ mit Jugendfischereischein zahlen jährlich 40,00 €.

Jugendliche über 14 Jahren/ mit Bundesfischereischein zahlen jährlich 50,00 €.

Die Aufnahmegebühr für Jugendliche beträgt aktuell 10,00 €.

Jugendliche müssen 3 Pflichtstunden pro Jahr leisten. Für nicht geleistete Pflichtstunden wird eine Gebühr in Höhe von 10,00 € erhoben.

Für verspätet eingereichte Fangberichte werden 6,00 € erhoben.

Weitere Beiträge...

  1. Buch zum Jubiläum